1) Was hat Sie motiviert, sich im Gemeinderat zu engagieren?
Mich motiviert vor allem die Möglichkeit, die Zukunft unserer Gemeinde aktiv mitzugestalten. Dabei sind für mich zwei Begriffe besonders wichtig: Entwickeln und Bewahren.
Wir müssen unsere Gemeinde weiterentwickeln – beim Wohnen, bei Angeboten für Seniorinnen und Senioren, bei der örtlichen Wirtschaft, bei Infrastruktur und Tourismus. Gleichzeitig möchte ich das bewahren, was unsere Gemeinde lebenswert und besonders macht: unsere Vereine, unsere wunderschöne Natur, das Ehrenamt und vor allem unser dörfliches Miteinander.
Für mich bedeutet Kommunalpolitik deshalb, nicht nur darüber zu sprechen, was sich verändern müsste, sondern gemeinsam mit anderen Verantwortung zu übernehmen und Dinge tatsächlich auf den Weg zu bringen.
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2) Welche Themen liegen Ihnen für unsere Gemeinde besonders am Herzen?
Mich beschäftigt besonders die Frage: Wie wollen und können wir in Zukunft in unserer Gemeinde leben?
Ich wünsche mir eine Gemeinde, in der man sich sicher und wohlfühlt, in der Verlässlichkeit zählt und die für alle Generationen attraktiv bleibt. Dazu gehört für mich, dass junge Menschen hier eine Perspektive finden, Familien gerne bei uns leben und ältere Menschen möglichst lange gut und selbstbestimmt Teil unserer Dorfgemeinschaft bleiben können.
Dabei geht es um Wohnraum, Mobilität und Infrastruktur genauso wie um Vereine, Feuerwehr, Ehrenamt, Kinderbetreuung und gute Begegnungsmöglichkeiten. Am Ende entscheidet nicht ein einzelnes Projekt darüber, ob eine Gemeinde lebenswert ist – sondern das gute Zusammenspiel vieler Dinge und vor allem der Menschen, die hier leben.
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3) Was ist Ihr persönlicher Lieblingsort oder Ihr Lieblingsplatz in unserer Gemeinde und warum?
Einen einzigen Lieblingsort zu nennen, fällt mir tatsächlich schwer. Seit der Strandsanierung ist unser Strand in Winning für mich aber noch einmal zu einem ganz besonderen Ort geworden. Dort kann man wunderbar aufs Wasser schauen, zur Ruhe kommen und einfach einmal durchatmen.
Gleichzeitig mag ich die vielen kleinen Plätze in unserer Gemeinde. Unsere zahlreichen Bänke laden immer wieder dazu ein, kurz innezuhalten und die Umgebung zu genießen.
Und dann gibt es noch einen Anblick, den ich fast jeden Tag genießen darf: spielende Kinder auf unserem Wikingerschiff. Für mich ist das ein schönes Bild für eine lebendige Gemeinde – Kinder, die draußen spielen, Menschen, die sich begegnen, und ein Dorf, in dem Leben stattfindet.